Psychotherapie-Methoden / Angebote
Die Behandlung umfasst insbesondere Ihre individuelle Situation, Ihre Originalität mit ihren Ressourcen, Begabungen und gesunden Anteilen. Wichtig dabei ist die Informationsvermittlung und Aufklärung (Psychoedukation) über die Erkrankung. Sie selbst sind die wichtigste Person in der Therapie und kein Schritt erfolgt ohne Absprache und Ihr Einverständnis.
Ich behandle Sie unter Berücksichtigung eines ganzheitlichen Therapiekonzeptes, was vor dem Therapieantrag die Abklärung Ihres körperlichen Status mit Ihrem Hausarzt und ggf. mit Spezialisten (in der Regel PsychiaterInnen) beinhaltet.
Angst und Angststörungen
Ängste gehören zum Leben. Doch sie können außer Kontrolle geraten und krankhaft werden.
Angst löst Alarmreaktionen aus. Die sind seit Urzeiten in uns verankert – zum Selbstschutz und um zu überleben. Angststörungen verursachen häufig massive körperliche und psychische Beschwerden, hohen Leidensdruck, Lähmung im Alltag. Doch auch völliges Fehlen von Angst gilt als pathologisch.
Ich unterstütze und behandle Menschen mit Angsterkrankungen in ihren vielfältigen Ausprägungen mit Entspannung, Expositions- und Konfrontationstherapie, die abhängig vom Krankheitsbild, auch außerhalb der Praxis stattfinden (z. B. Bus oder Autofahren, Einkaufen üben im Supermarkt).
Depressionen
Die Depression ist eine verbreitete psychische Krankheit. Sie betrifft mehr als fünf Millionen Deutsche pro Jahr. Schätzungen zufolge erkranken 16 bis 20 von 100 Menschen im Laufe ihres Lebens an einer Depression. Zu den wichtigsten Anzeichen zählen eine anhaltend gedrückte Stimmung, Interessenverlust, Freudlosigkeit, Antriebsmangel und Ermüdbarkeit. Eine Depression kann sich allerdings vielfältig zeigen, auch andere Symptome kommen vor.
Die Diagnose stellen Fachleute im Gespräch mit den Betroffenen. Eventuell kommen dabei Fragebögen und weitere Untersuchungsverfahren zum Einsatz. Eine Depression ist behandelbar. Die Therapie richtet sich unter anderem nach dem Schweregrad der Erkrankung. Bewährt haben sich je nach individueller Situation Psychotherapie und/oder Medikamente.
Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS)
Eine Posttraumatische Belastungsstörung entsteht durch ein traumatisches Erlebnis, zum Beispiel eine Vergewaltigung, Krieg, einen schweren Unfall.
Die PTBS ist die Folge schwerer traumatischer Erlebnisse. Es kann sich dabei um ein einzelnes Ereignis handeln oder um sich wiederholende Ereignisse. Solche Traumata sind zum Beispiel psychischer oder körperlicher Missbrauch, Gewaltanwendung oder ein schwerer Unfall.
Die charakteristischsten Symptome sind das Wiedererleben des Ereignisses, Vermeidungsverhalten und eine Übererregbarkeit. Dazu können viele körperliche Beschwerden kommen. Die Therapie der Wahl ist die sogenannte traumafokussierte Psychotherapie, bei der es sich entweder um eine kognitive Verhaltenstherapie oder EMDR handelt.
Zum jetzigen Zeitpunkt gehörten, EMDR und die kognitive Verhaltenstherapie nicht zu meinem Angebot.
Stress verhindern, Burnout vermeiden
Stress in der Arbeit, Stress zu Hause, ja Stress sogar in der Freizeit – das gehört heutzutage schon fast zum "guten Ton". Vom Schüler über die berufstätige Mutter bis zum Topmanager – viele Menschen setzen die Anforderungen des modernen Lebens unter Druck.
Stress wird durch innere und äußere Reize hervorgerufen und soll bewirken, dass wir zur Höchstform auflaufen. Das Problem bei vielen Stress-Situationen heute: Unser Körper muss in den seltensten Fällen mit Kampf oder Flucht reagieren – schon gar nicht bei Anspannungen im Job oder in der Familie. Damit hat der psychisch geladene Mensch meist kein Ventil mehr, um den inneren Druck wieder abzubauen. Der Körper gerät in einen dauerhaften Alarmzustand – mit drastischen Folgen für Körper und Psyche.
Schlafstörungen
Schlaf ist wichtig für jeden Menschen. Jeder Mensch braucht unterschiedlich viel Schlaf. Die meisten Menschen brauchen etwa sieben bis acht Stunden Schlaf. Im Schlaf passieren viele wichtige Dinge im Körper.
Im Schlaf passieren zum Beispiel diese Dinge:
Das Gehirn verarbeitet die Eindrücke vom Tag. Die Organe können besser arbeiten. Der Stoffwechsel kann besser arbeiten.
Schlaf stärkt das Immunsystem. Das Immunsystem ist das Abwehrsystem des Körpers. Das Immunsystem bekämpft Krankheitserreger.
Manche Menschen können aber nicht genug schlafen. Die Menschen können vielleicht nicht einschlafen. Oder die Menschen können wachen nachts immer wieder auf. Diese Menschen haben vielleicht eine Schlafstörung.
Schlafstörungen können ein Anzeichen für eine Erkrankung sein. Schlafstörungen können eine Erkrankung aber auch beeinflussen. Sie können zum Beispiel Bluthochdruck oder Depressionen beeinflussen.
Welche Arten von Schlafstörungen gibt es?
Es gibt verschiedene Arten von Schlafstörungen. Zum Beispiel:
Schlafmangel. Das Fachwort dafür ist: Insomnie. Menschen mit Insomnie können vielleicht nicht einschlafen. Oder die Menschen wachen nachts immer wieder auf.
Schnarchen. Eine Person schnarcht beim Schlafen? Dann kann der Bettnachbar oft schlecht schlafen. Oder die schnarchende Person wacht selbst auf durch das Schnarchen.
Schlafapnoe. Bei einer Schlafapnoe ist die Atmung in der Nacht gestört. Bei einer Schlafapnoe werden die Atemwege durch die Zunge blockiert. Oder die Atemwege werden durch den Gaumen blockiert. Deshalb kommt die Atemluft nicht mehr in die Lunge. Die Person kann nicht mehr atmen. Deshalb muss die Person dann nach Luft schnappen. Die Person wacht dabei oft nicht auf.
Restless Legs. Das bedeutet: ruhelose Beine. Betroffene Personen liegen im Bett? Dann spüren die Personen ein Kribbeln und ein Ziehen in den Waden. Deshalb schlafen die Personen schlecht. Oder die Personen müssen immer wieder aufstehen. Deshalb können sie nicht einschlafen.
PEP® - EINE EFFEKTIVE SELBSTHILFEMETHODE
PEP® (nach Dr. Michael Bohne) ist eine gut anwendbare emotionale Selbsthilfetechnik, um einschränkende Angstgefühle, Unbehagen, Stress, Schlafstörungen sowie ausgeprägte Selbstwertprobleme anzugehen. Bei der Behandlung von schweren Themen kann PEP als begleitende Zusatzmethode in den Prozess einer Therapie integriert werden. Besonders hilfreich ist PEP in stressbesetzten Situationen.
Es gibt Herausforderungen im Leben, denen fühlt man sich nicht gewachsen oder sie schränken massiv ein. Ängste, Unbehagen oder Krisenstress können uns überfordern und sogar den Boden unter den Füßen verlieren lassen. Diese Situationen entstehen meist aus bereits früh gelernten Blockaden, die wir uns damals als Schutzmuster angelegt haben. Erst in Krisenzeiten werden diese Selbstwerträuber als dysfunktional sichtbar und jetzt können wir, – können Sie selbst Ihre Emotionen und Glaubensmuster verändern. PEP® wurde genau dazu entwickelt.
Bei diesen Themen gehen Sie bitte zu einer / m qualifizierten KollegIn
Aufarbeitung der Kindheit
spezifische Fragen nach Diagnostik (z. B. AS(H)S, Autismus, Hochsensibilität...)
Arbeit mit dem inneren Kind
Demenz
Essstörungen
Gerontotherapie
Paartherapie
Therapie von Persönlichkeitsstörungen (z. B. Narzißmus, Borderline, antisozial)